Wenn Heilsteine kaputt gehen

Meya_Jaspis Herz

Die Situation kennst du bestimmt: du hast einen Lieblingsstein, oder einen gerade neu gekauften wunderschönen Stein, der dich von nun an begleiten soll. Doch schon kurz darauf fällt er runter und ist zerbrochen. Und dass, obwohl der Stein ganz neu ist, und der Lieblingsstein oder ein anderer doch exakt nach sämtlichen Empfehlungen kontinuierlich von dir gereinigt sowie gepflegt wurde.

Warum und vor allem wann gehen Heilsteine kaputt? Diesen Fragen werden wir in diesem Artikel auf den Grund gehen.

Kräfte der Natur
Ein jeder Stein ist ein Produkt der Natur, der Erde. Und alles, was aus der Erde auf natürliche Art und Weise hervorgeht, ist Träger von Bewusstsein. Bei Pflanzen scheint es einfacher, ihnen eine Art Bewusstsein sowie ein Eigenleben zuzugestehen. Wir können ihr Entstehen und ihren Wachstumsprozess beobachten, ihre Heilwirkungen sind in den meisten Fällen erforscht und erprobt.

Steine haben dieselben Heilkräfte, auch wenn sie auf eine andere Art und Weise in Resonanz mit dir gehen als die Pflanzen.

Der größte Unterschied zwischen Steinen und Pflanzen liegt in ihrer Entstehens- und Wachstumsphase. Bei Pflanzen ist meist schon nach kurzer Zeit das Entstandene zu sehen, d. h. ihr Wachstum kannst du häufig beobachten, indem du immer wieder denselben Ort aufsuchst oder eine Pflanze zuhause beim Wachsen beobachtest. Oftmals sind Pflanzen kurzlebig und verblühen nach ein paar Tagen oder Wochen. Du kannst also optimal deren Wachstumsphase, Blütezeit sowie Vergehen beobachten. Bei den meisten heimischen Bäumen ist jedes Jahr ein ähnlicher Prozess zu beobachten, nämlich wenn sie im Frühjahr Knospen austreiben, sie während des Sommers vor Kraft nur so strotzen, um die Blätter dann im Herbst farbenfroh zu verabschieden.

Bei Gesteinen und Mineralien kannst du das Entstehen sowie Wachstum im Normalfall nicht mit deinen eigenen Augen in der Natur beobachten. Dazu sind Experimentierkasten notwendig, mit denen Kristalle gezüchtet werden können.

Die natürliche Entstehungsweise von Gesteinen und Mineralien kann Jahrtausende dauern, manchmal sogar Millionen von Jahren, wenn es sich um metamorphe Gesteine handelt. Sie haben einen anderen Zyklus als Pflanzen. Dadurch, dass du das Wachstum von Steinen in der Natur nicht beobachten kannst, entsteht oftmals der Eindruck, dass Steine statisch, unbeweglich sowie unbelebt seien.

Dem ist jedoch nicht so. Gesteine und Mineralien sind genauso lebendig wie wir, nur eben anders in ihrer materiellen Erscheinung.

Lebendige Natur
Wo auch immer Steine zu Menschen kommen, beginnen sie zu wirken. Ihre chemische Zusammensetzung sorgt für die unterschiedlichsten Wirkungsweisen je nach Stein. Das heißt, wann immer ein Stein in Berührung mit Menschen kommt, wirkt er auf der feinstofflichen Ebene mit uns Menschen.

Deshalb ist die Reinigung eines Steins auch so wichtig, wenn sich jemand entscheidet, diesen bei sich zu tragen oder diesen konkret für die Heilarbeit einsetzt.

Doch kann es immer noch trotz Maßnahmen der Reinigung sowie Ruhepausen für den Heilstein dazu kommen, dass er zerbricht, indem er runterfällt.

Wie bereits geschildert, sind Steine Träger von Bewusstsein und ihre Wirkungsweise ist primär aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung genauso wie aufgrund ihrer Form, also auch die Form, die dem Stein durch Schleifen gegeben wurde. Heilsteine wirken ausschließlich auf der feinstofflichen Ebene, somit oft auch ohne dass du das bewusst merkst. So kann es geschehen, dass du ein Schmuckstück, z. B. eine Kette mit einem Heilstein trägst und auf einmal reißt sie, fällt zu Boden und sämtliche Steine sind kaputt. Ebenso kann es geschehen, dass der Heilstein, den du bei dir trägst, während der Reinigung aus der Hand fällt und zerbricht.

Geschehen lassen
Wenn dies geschieht hat der Stein seine Aufgabe und damit seinen Zweck erfüllt. Nicht alle Heilsteine zerbrechen früher oder später, manche werden dich ein Leben lang begleiten, während andere gehen.

Versuche niemals, die Heilsteine zu kleben. Wann immer sie zerbrechen, ist ihr Zweck erfüllt. Sie haben dir etwas abgenommen, etwas in dir geheilt, was entweder bereits sichtbar als Unwohlsein bzw. Krankheit da war oder sich unterbewusst zu entwickeln begann und nun erst gar nicht als Krankheit manifestieren brauchte.

Bedanke dich bei dem zerbrochenen Stein, dass er bei dir gewesen ist, ein Begleiter an deiner Seite. Falls du mit dem Heilstein energetische Heilarbeit durchgeführt hast, bedanke dich bei ihm für die gute Zusammenarbeit.

Bring den kaputten Stein sodann an einen Ort in der Natur und begrabe ihn in der Erde. Er darf jetzt dahin zurück, von wo aus er einst das Tageslicht erblickte, um eine Zeit bei dir zu verbringen.

© Claudia Bauch

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